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Die Handgreiflichkeits-Frage (Gedicht)

In romantischen Vorstellungen soll Frau die Zarte spielen,

die nicht anpacken darf – nur nach Tollem schielen!

Doch wer ein Unternehmen gründet und dies aufrecht erhalten will,

ist nicht selten dazu gezwungen, Ungemütliches zu tun – meist geschieht dies still.

 

Wo irgendjemand Zurückhaltung erwartet,

steht desjenigen Wunsch nach einer Anstellung irgendwo – doch für nen Unternehmer dann alles entartet.

Man muss kämpfen für die eigene Sache, wenn alles ist so weit –

hinge das Business auch am seidenen Faden über lange Zeit.

 

Wenn du nen Opfer-Status in mehreren Dingen oder in einer schwerwiegenden Sache hast,

dann halte durch und sei gescheit!

Wenn du deine Sache gut findest, dann zieh sie durch!

Wie billig wär’s, wenn du allen ne sinnlose Aufgabe präsentieren würdest von was sinnvollem, das nur gestört wurde von Zufälligem wie Fuchs und Lurch!

 

Handgreiflichkeit ist jedoch auch oft mit „Lebenstüchtigkeit“ zu übersetzen:

wie Bauern ihren Haushalt pflegen, das Feld bestellen und ihre Lebensmittel schätzen.

So bevorzuge ich die Handgreiflichkeit für mich

und bin trotz Geisteswissenschafts-Abschluss sehr gern lebenstüchtig!

 

Image by yayang art from Pixabay

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