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Ein Gedicht zu Michael Jackson – weil sonst niemand gern im Rampenlicht stehen will

Manche warten, ob noch jemand was zu sagen hat –

tja, es gäb schon etwas, doch das ist trivial und macht dich nicht platt:

Wenn er ein Pups gelassen hat,

ist mein Vater laut seiner Aussage „auf einen Frosch raufgetreten“.

 

Sein Telefonkabel kam neben der Toilette zum Stehen

in einer Wohnung sauber und nach seinem Rentenbeginn sehr wohlgeordnet – dort wurden seit den 80ern gefeiert viele Feten.

Er filmte gern mit Kamera –

zuletzt ein Video, das für ihn zum Rentenbeginn gedreht wurde,

machte man sich manch Zusatz-Gedanken sogar:

 

Wie könnte man all das noch mit fingierten Gerüchen untermalen, was da gezeigt wurde mit Bildern und Zahlen?

Wer wie ich viel Michael Jackson gehört hat – wie mein Vater auch –

fühlt sich aufgefordert, plötzlich solche Dinge auszusprechen, denn früher hatte man das Gefühl, Jackson würde mit seiner Stimme Scheiße in Gold verwandeln wollen – heraus aus dem Bauch.

Meine verstorbene Großtante lästerte über ihn ab:

Wie ein Hahn würde er treten auf dem Misthaufen auf und ab.

 

Bild von Dayron Villaverde auf Pixabay

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