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Was vom Gefühl her für nen alten Wohnungsschlüssel gehalten wird (Gedicht)

Vor über 10 Jahren, als ich noch studierte, ging’s gedanklich noch um Ausprägung von Gewalt im Vergleich von Ort zu Ort.

Aus den 90er Jahren trug sich etwa die Beobachtung eines betrunkenen anderen Vaters, der schilderte, wie er seinem Kind unter Gewalteinwirkung ein Zäpfchen geben wollte, hinfort.

Und damals sagte die Dame des Hauses – nicht meine Mutter – „Jetzt genug gesoffen“.

Solch eine Situation sah ich nur einmal. Man weiß nicht, wie häufig es so etwas gibt – von Albert über Franz bis Jochen.

 

 

Dann sagte ein Besucher vor zwei Jahren, als ich das Fenster über spielenden Kindern schloss:

„Es sind halt Kinder.“ Mich störte es nicht weiter im 3. Geschoss.

Heute muss ich vor meinem Freund meinen Kater verteidigen, der gern in dessen Zimmer schläft.

Seid tolerant zueinander – dafür ist’s nie zu spät!

 

Nach Beschäftigung mit Heilpraktiker-Büchern

ging’s gedanklich noch darum, dass man bei Dozenten, zu deren Beobachtung man ja gezwungen wird, nicht um jeden Preis beiläufig eine Diagnose suchen muss – wär ja hanebüchen.

Lasst Menschen, die nicht aus Leidensdruck zum Arzt gehn, doch bitte einfach in Ruh!

Sucht nicht um jeden Preis Krankheiten oder Behinderungen bei ihnen – oft bringt’s ihnen keine Vorteile zu!

 

Bild von Uwe Baumann auf Pixabay

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